Alles Tomate oder was?



Bei uns steht die Tomate im Mittelpunkt.

 

Welche???

 

Dieses Jahr haben wir 23 verschiedene Sorten aus aller Welt für Sie angepflanzt.
Rote, gelbe, schwarze, grüne, orange,gestreifte, helle, dunkle, kleine, mittlere, grosse, krumme, gerade, runde, ovale... 
Da ist doch bestimmt die richtige Sorte dabei.

 

Ach ja, unsere Tomaten werden nur mit Naturdünger gedüngt.

 


Auf den Geschmack kommt es an:



Da Tomaten kälteempfindlich sind, gehören sie nicht in den Kühlschrank (auch nicht ins Gemüsefach). Sie sollten bei Zimmertemperatur an einem dunklen Platz aufbewahrt werden. Nur so entfalten sie ihr volles Aroma.

 

Lagern sie Tomaten nie gemeinsam mit anderen reifen Gemüsesorten (z. B. Salatgurken), da die roten Früchte ein natürliches Reifegas (Ethylen) abgeben. Dieses Reifegas lässt Gurken weich werden.

 

Äpfel, die ebenfalls Ethylen produzieren sorgen umgekehrt fürs Nachreifen von Tomaten. Es hilft auch schon, die Tomaten ins Sonnenlicht zu legen.

 

Bitte verbrauchen Sie frische Früchte innerhalb von vier bis fünf Tagen. Licht, Wärme und Sauerstoff verringern ansonsten den Gehalt der Nährstoffe. 


  
 


Tomate, nicht nur Nutz- sondern auch Heilpflanze



Sie sieht nicht nur gut aus, auch ihr vitaminreiches Innenleben kann schöner nicht sein. 
 
Bereits in Süd- und Mittelamerika, wo das Nachtschattengewächs schon vor Jahrhunderten kultiviert wurde, diente sie bereits u.a. den Azteken als Heilpflanze.
Danken können wir den Spaniern (insbesondere Herrn Kolumbus, der eigentlich Portugiese war), die sowohl die Tomate als auch die Kartoffel Ende des 15. Jahrhunderts nach Europa gebracht haben. Nicht nur ihre Arten, auch ihre Namen sind zahlreich: xitomatl, tumatle, pomodoro, Liebes-, Paradiesapfel oder Paradeiser um nur einige zu nennen.

Durch jahrhundertlange Züchtung hat sich die Tomate zu einer feinen Frucht und einem vielseitigen Lieblingsgemüse in fast allen Küchen dieser Welt entwickelt.
 


Wussten Sie schon...



... Lycopin soll das Krebsrisiko senken...
Der Tomate wird neben dem Schutz vor koronaren Herzerkrankungen und Arteriosklerose auch eine krebspräventive Wirkung nachgesagt.

 

Ursache dafür ist die Substanz Lycopin, ein Carotinoid mit antioxidativen Eigenschaften. Dieser sekundäre Pflanzenstoff, der die Zellmembranen schützen soll und nach neuesten Untersuchungen die Veränderung vorgeschädigter Zellen in Krebszellen verhindert, findet sich vor allem in roten Früchten und Gemüsen, so z.B. auch in Wassermelonen, rosa Grapefruit und Guaven. Carotinoide sind für unseren Organismus deswegen so wichtig, weil sie dazu beitragen, die sogenannten "freien Radikale" zu bekämpfen. Da Carotinoide fettlöslich sind, sollte dies bei der Zubereitung der Nahrung entsprechend beachtet werden. Ein paar Tropfen Olivenöl können hier bereits ausreichend sein.

 

Die von Experten empfohlene Tagesdosis von Lycopin beträgt 6 mg.
Interessant ist, dass Lycopin aus Tomatenpüree oder Tomatensaft um ein mehrfaches höher aufgenommen wird als aus frischen Tomaten. Das ist kein Paradoxon, sondern dadurch erklärbar, dass sich das relativ hitzebeständige Lycopin erst bei höheren Temperaturen voll entfaltet und dann vom Körper wesentlich besser resorbiert werden kann.

 

Tomatenprodukt Lycopingehalt (in mg pro 100g)

Frucht (roh)

  9,3

Saft   

10,8

Püree   

16,7

Ketchup

17,2

Sosse

18,0

Paste

55,5

 

Tomaten sind aber nicht nur sehr gesund, sondern auch besonders kalorienarm. Neben dem Lycopin haben sie einen hohen Anteil an Vitamin C, Mineralstoffen (z.B. Kalium) und wichtigen Spurenelemente. Der Rest ist Wasser - und das zu einem Anteil von ca. 95 Prozent.